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Presse
Im
knallgelben Schulbus von Chicago nach Illinois
SDAG organisiert Schüleraustausch zwischen
dem Landkreis Schaumburg und Schaumburg in den USA
Landkreis (rd).Eine Gruppe von Schülerinnen
und Schülern aus dem Landkreis Schaumburg ist jetzt unter den
Fittichen der Schaumburger Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft (SDAG)
zu einem Austausch über den großen Teich geflogen. Ihr
Ziel: Schaumburg/Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Beim Treffen am Morgen um 5 Uhr auf dem Flughafen Hannover seien
alle Teilnehmer noch ziemlich müde gewesen, schilderte SDAG-Vorstandsmitglied
Jürgen Watermann in einer Pressenotiz den Beginn des „Abenteuers
USA“. „Nach dem Start des Jumbo-Jets in Amsterdam kam
dann aber immer mehr die Aufgeregtheit durch. Was wird uns nach
achteinhalb Stunden Flug im 8000 Kilometer entfernten Schaumburg
erwarten?“
Pünktlich um 12.40 Uhr (bei uns 19.40 Uhr) setzte der Jumbo
dann in O’ Hare, dem Flughafen von Chicago, auf. Die jungen
Schaumburger waren jetzt über zwölfeinhalb Stunden unterwegs.
Vor dem Flughafen wurde die Gruppe von Mary Nagy, der stellvertretenden
Vorsitzenden von Schaumburg Sister Cities – dem Partner der
SDAG – und Rose Ryan, der verantwortlichen Lehrerin der Schaumburg
High School, herzlich begrüßt.
Im original-gelben „School-Bus“ ging es dann nach Schaumburg/Illinois.
Dort warteten die gastgebenden amerikanischen Schüler und deren
Eltern auf die deutschen Gäste.
Obwohl man sich vorher schon per E-Mail und Facebook über den
anderen informiert hatte, war die erste Begrüßung noch
etwas steif. Wie soll man sich benehmen?
Aber nach einer halben Stunde verstanden sich die Schüler untereinander
schon prima. „Das ist immer so“, meinte Watermann gegenüber
unserer Zeitung, „die Jugend ist offen und macht sich nicht
so viel Gedanken wie die Erwachsenen. Sie sind viel schneller auf
der gleichen Wellenlänge“.
Dann ging es ab in die Gastfamilien, Zimmer beziehen und sich weiter
beschnuppern. Der oder die eine oder andere wird ein paar Stunden
später sicherlich müde ins Bett fallen, denn um 9 Uhr
Ortszeit ist man 24 Stunden auf den Beinen.
Schaumburger Nachrichten 14. Oktober 2010
Prima
auf US-Schaumburg vorbereitet
Schüler des Ernestinums erarbeiten
Vorträge / Jürgen Watermann vom Engagement begeistert
RINTELN (ste). "Das war eine tolle Sache" war die einheitliche
Meinung der Eltern und Lehrer der Schüler des Gymnasiums Ernestinum,
die im Oktober nach Schaumburg-Illinois fliegen. Auch Jürgen
Watermann, erster stellvertretender Vorsitzender der Schaumburger
Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, die diesen Austausch durchführt,
war von den Vorträgen sehr angetan. Gleich zu Schuljahrsbeginn
hatte er den Schülern drei Themen zur Bearbeitung gegeben,
damit sie US-Schaumburg besser kennen lernen. "Warum, wann
und in welchem Umfang fand die Auswanderung aus dem Schaumburger
Land statt", die "Geschichte US-Schaumburgs bis zum 2.
Weltkrieg" sowie "Geschichte, Entwicklung und aktuelle
Situation" waren die Themen. Wahrlich keine leichte Aufgabe,
zumal ein Teil der Hintergrundinformationen nur in Englisch vorhanden
waren. Sehr anschaulich, zum Teil mit einer Power-Point-Präsentation
dargestellt, stellten die Gruppen ihre Ergebnisse ihren Eltern und
Lehrern vor. Ihre Zusammenfassung lautete: "US-Schaumburg scheint
eine interessante Stadt zu sein. Es ist von der Fläche her
eine sehr große Stadt. Und sie ist sehr schnell gewachsen
- von 2.500 Einwohner nach dem 2. Weltkrieg auf fast 80.000 Einwohner
heute. Die Einwohnerstrukturen haben sich aber stark geändert.
Dabei ist der Anteil Bevölkerung mit deutschen Wurzeln sehr
gering geworden; und Deutsch spricht fast niemand mehr".
Schaumburger Wochenblatt 15.09.2010 | Foto: privat
Schaumburger
Schul-Luft geschnuppert
In Deutschland ist viel mehr Eigeninitiative in
der Schule gefragt / Kulturaustausch ist "in trockenen Tüchern"
RINTELN (em). Heather Jenkinson und Michael Scully von der Schaumburg
High School (SHS) in Schaumburg Illinois, USA, haben während
ihres Aufenthaltes ein paar Tage deutsche Schul-Luft am Gymnasium
Ernestinum geschnuppert.
Für diese Möglichkeit habe sie sich am letzten Tag beim
Schulleiter des Gymnasiums, OStD Reinhold Lüthen, mit einer
CD der Band der SHS recht herzlich bedankt. Er hatte auf Anfrage
der Schaumburger Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft sofort zugesagt,
dass ein mehrtägiger Schulbesuch der beiden problemlos möglich
sei.
Betreut wurden diese von OStR Ralf Käcks, Fachbereichsleiter
Englisch am Ernestinum, und StR Christian Zikeli. Sehr erstaunt
waren die beiden amerikanischen Schüler über den lockeren
Umgang zwischen den Lehrern und den Schülern. "Zu Hause",
so Heather, "ist alles viel strenger." Und Michael war
ein bisschen irritiert, dass der Stundenplan täglich wechselt.
An der SHS hat man grundsätzlich jeden Tag die gleichen Fächer
in der gleichen Reihenfolge. "Überhaupt," meinte
er, "wird hier viel mehr Eigenengagement verlangt. Bei uns
wird uns genau gesagt, was wir zu tun haben." Der stellvertretende
Vorsitzende der SDAG, Jürgen Watermann, konnte darüber
hinaus Herrn Lüthen die gute Nachricht überbringen, dass
der für Oktober geplante Jugend-Kulturaustausch "in trockenen
Tüchern" ist. Dann können acht Schülerinnen
und Schüler des Ernestinums zusammen mit Käcks und Zikeli
nach Schaumburg in die USA fliegen. Das heißt natürlich
auch, dass sie, wie Heather und Michael hier, die dortige High School
und die Sitten an der Schule kennen lernen werden.
Schaumburger Wochenblatt 15.05.2010
| Foto: privat
Schaumburger
zu Gast in Schaumburg
SDAG setzt Austauschprogramm fort / Schloss und
Landrat werden besucht
RINTELN (ste). Zwar etwas müde, aber bei guter Laune kamen
die Gäste aus dem amerikanischen Schaumburg auf dem Flughafen
in Hannover an, wo sie vom stellvertretenden Vorsitzenden der Schaumburger
Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft (SDAG), Jürgen Watermann,
herzlich begrüßt wurden. Eine stattliche Gruppe aus Schaumburg/Illinois
besucht derzeit Rinteln und Umgebung und am Freitag geht es schon
wieder nach Hause.
Die amerikanische Gruppe wird von Mary Nagy, der stellvertretenden
Vorsitzenden von Schaumburg Sister Cities, angeführt.
Außerdem sind mehrere Polizisten dabei, die im letzten Oktober
Gastgeber für ihre deutschen Kollegen waren. Neben Heather
Jenkinson und Michael Scully, Schüler der Schaumburg High School,
die unter anderem am Gymnasium Ernestinum deutsche Schul-Luft schnuppern
werden, komplettiert Patricia Kennedy die Gruppe. Patricia ist von
Hause aus Historikerin und Managerin im Spring Valley Natur Park
in Schaumburg, Illinois.
Alle erwartet ein interessanter Aufenthalt, bei dem natürlich
ein Besuch im Bückeburger Schloß und wie immer der Empfang
bei Landrat Schöttelndreier auf dem Programm stehen.
Schaumburger Wochenblatt 05.05.2010 | Foto:
privat
Jürgen
Watermann blickt zurück
Vortragsreihe / 25 Jahre Deutsch-Amerikanische
Freundschaft
AUETAL (tt). Der Verein für Heimatpflege lädt zu einer
Vortragsveranstaltung in den Spiegelsaal der "Alten Molkerei"
in Rehren ein. Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Schaumburger-Deutsch-Amerikanische
Gesellschaft wird der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Watermann
am Mittwoch, 10. März um 19 Uhr in Wort und Bild über
die Geschichte der Freundschaft des Landkreises Schaumburg mit der
Stadt Schaumburg in Illinois bei Chicago berichten. Neben der Geschichte
der Auswanderer und Gedanken zum amerikanischen Traum zeigt Watermann
USA-Impressionen von der letzten Reise nach Nordamerika.
Schaumburger Wochenblatt 06.03.2010 | Foto: Privat
Gute Aussicht auf Austausch
Deutsch-Amerikanische Gesellschaft setzt auf Völkerverständigung
LANDKREIS
(nb). Einmal über "den großen Teich" muss für
Schüler in Schaumburg bald kein Wunsch mehr sein. Ein Neustart
des Austausches zwischen Schaumburg und Schaumburg/Illinois in den
USA soll noch in diesem Jahr realisiert werden. Die erste Schülergruppe
plant bereits im Oktober ihren ersten Besuch in Amerika. Die Neuigkeit
gab der Vorsitzende der Schaumburger Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft
(SDAG), Doktor Egon Crombach, auf der Jahreshauptversammlung im
Berghotel Sülbeck bekannt. Durch intensive Bemühungen
im Kontakt mit der neuen Schulleitung der Schaumburg-Highschool
und ein Ortsbesuch hätten schließlich nach Jahren vergeblicher
Verhandlungen den Durchbruch gebracht. Den Anfang macht das Adolfinum
in Bückeburg, das mit den Teilnehmern des Seminarfaches von
Edgar Bruns als Vorhut die Gegebenheiten erkundet und erste Kontakte
knüpfen soll. Der Schwerpunkt liege auf dem Bereich Kultur,
da ein sprachbasiertes Austauschprogramm aufgrund fehlenden Deutschunterrichts
nicht möglich sei. Gelingt der Start, sollen sich auch die
übrigen Gymnasien im Landkreis an diesem Angebot beteiligen
können. Wischnat und Hermann Schwiezer ausgezeichnet. >>
mehr
Schaumburger Wochenblatt vom 10.02.2010 | Foto:
nb/p
Speaking of Schaumburg
a TV interview with Mayor Larson regarding Sister
Cities: http://www.youtube.com/watch?v=V3GIp4nRCPw
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