| Vertreter
der SDAG mit einer Wirtschaftsdelegation
Im April 2003 sind Vertreter der Schaumburger Deutsch-Amerikanischen
Gesellschaft e.V. zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation
nach Schaumburg, Illinois geflogen. Von den politisch schwierigen
Beziehungen zwischen den USA und Deutschland war jedoch nichts
zu spüren. Die 13 Teilnehmer aus dem Landkreis Schaumburg
wurden herzlich aufgenommen. "Es ist schön, wenn
man Schaumburg verläßt und in Schaumburg ankommt
- und sich die ganze Zeit wie zu Hause fühlt", fand
SDAG-Vorsitzender Dr. Stephan Walter.
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Natürlich
war dieser Austausch von den politischen Ereignissen geprägt
und wurden in vielen Gesprächen thematisiert. Das sich
das belastete Verhältnis in der Politik auf die wirtschaftliche
Zusammenarbeit negativ auswirkt, glaubt Allan Cheshire, Direktor
einer Unternehmensberatung in Schaumburg, Illinois nicht. Investitionszusagen
konnte die Wirtschaftsdelegation freilich nicht mit nach Hause
nehmen. Es konnten jedoch zahlreiche Kontakte geknüpft
werden, z.B. zu Motorola. Ebenso wird eine Zusammenarbeit zwischen
dem Harper College und der Berufsschule Stadthagen angestrebt.
Landrat Schöttelndreier nutzte die Chance, vor 200 geladenen
Gästen der Schaumburger Business Association die heimische
Wirtschaft vorzustellen. |
Die
Vorstände der SDAG und des Sister Cities Comittee haben
sich auf einen Fahrplan für weitere Besuche geeinigt. Im
Oktober reisen Pflegekräfte und Fußballer in die
USA, im Frühjahr 2004 erfolgt der (eigentlich für
dieses Jahr geplante) Gegenbesuch in Deutschland. Auch eine
Wirtschaftsdelegation soll dann zum Gegenbesuch in den Landkreis
kommen.
Außerdem ist für 2004 ein Austausch von Gymnasiallehrern
geplant. In die USA wollen außerdem die Schaumburger Märchensänger
oder die Bigband der Märchensänger starten. Außerdem
soll der Austausch von jeweils zwei Feuerwehrleuten und Polizeibeamten
fortgesetzt werden. Verbesserungsfähig ist der Schüleraustausch.
SDAG-Chef Walter hat dafür geworben, diesen Transfer wieder
zu beleben. |