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Reisen
Chicago und Höhepunkte Floridas
- Informations- und Erlebnisreise USA 5. - 25. Mai 2005 der Schaumburger-Deutsch-Amerikanische
Gesellschaft e.V. (SDAG) und der Schaumburger Zeitung
Die erste Station der 22 köpfigen
Reisegruppe war die Partnerstadt Schaumburg/Illnois. Nach einem
herzlichen Willkommen im Rathaus der Stadt lud die Schaumburg Sister
Cities Commission (SSCC) alle Teilnehmer zu einer informativen Stadtrundfahrt
ein.
Auf dem Programm stand die Besichtigung
der Zeitung "Daily Herald". Die Lokalzeitung wird hier
an 7 Tagen in der Woche gedruckt und ausgeliefert. Mit einer Auflage
von über 150.000 Exemplaren ist sie die größte Tageszeitung
für die Vororte von Chicago. Das erst vor etwa 3 Jahren gebaute
Druckzentrum ist mit modernster deutscher Technik aus Plauen ausgerüstet.
Weiter Stationen waren der Besuch des Kulturzentrums "Prairie
Center", der Polizeistation, des privaten Flugplatzes und des
Motorola Museums.
Mit der Bahn ging es dann am nächsten Tag nach Chicago. Auf
dem geführten Rundgang erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes
über die Stadt .
Dann hieß es Abschied nehmen von der Partnerstadt. Weiter
ging es per Flugzeug nach Orlando, der Stadt der Themen- und Vergnügungsparks.
Am Flughafen übernahmen unsere beiden Fahrer Reiner Volker
und Jürgen Mundt die Kleinbusse. Schnell waren die Koffer verladen.
In den nächsten 2 Tage standen der Besuch der Themenparks
"Sea World" und "Epcot" auf dem Programm.
Der erste Besuch galt Meereszoo und Vergnügungspark
Seaworld. Wir konnten ihn von unserem Hotel aus gut zu Fuß
erreichen. Hier gab es Delphine zum Anfassen. Gelehrige Seelöwen,
die die Zuschauer zum Lachen brachten. Der Höhepunkt
war die Show der riesigen schwarz-weißen Killerwale.
Am nächsten Morgen standen unserer Busse bereit, um
uns nach "Epcot" zu bringen. Der Themenpark, besteht
aus zwei Teilen, Future World und World Show Case, die sich
rund um einen See in einer wunderschönen Parkanlage präsentieren
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Schon von weitem ist das Spaceship Earth, das Wahrzeichen des
Parks, zu sehen. Im Inneren der 55 m hohe Aluminiumkugel führt
eine Zeitreise durch die Geschichte der menschlichen Informationsübermittlung.
In "The Land", sind Land und Nahrung die Hauptthemen.
Im "Pavillion Journey to Imagination", einer Reise in
die Fantasie, wähnen sich Betrachter eines 3-D-Filmes zu Daumengröße
geschrumpft, während Tiere und Menschen von der Leinwand in
den Zuschauerraum vorzudringen scheinen.
Wunder des Lebens , Universum der Energie, Horizonte, Welt der Bewegung,
Leben im Meer sind weitere Pavilions, in denen die Themen anschaulich
dargestellt werden.
"World Showcase - Schaufenster der Welt, erinnert ein wenig
an die Weltausstellung in Hannover. Historische und moderne Bauten
sowie Landschaften von Norwegen, China, Deutschland, Italien, den
USA, Japan, Marokko, Frankreich, Großbritannien und Kanada
präsentieren sich auf engem Raum. Im deutschen Biergarten gibt
es Sauerkraut und Sauerbraten, Rotkohl und Heringssalat und deutsches
Bier. Eine Blaskapelle sorgt für Stimmung.
Am nächsten Morgen hieß es wieder Koffer packen und
einsteigen. Ziel war zunächst das Kennedy Space Center, der
Weltraumbahnhof der USA auf Cape Canaveral, von dem heute Space
Shuttles in eine Umlaufbahn geschossen werden. Leider kamen wir
nicht in den Genuß einen Start live zu erleben. Den Abschluß
bildete ein aufschlußreicher Film über das Leben der
Astronauten im All und der Besuch des Raketengartens.
Am Abend erreichten wir dann Miami Beach. Unser Hotel lag direkt
am Strand. Der Pool im Garten lud zum Abkühlen ein.
Am nächsten Morgen wartete die Stadtführerin schon gleich
nach dem Frühstück auf uns. Bei einer Stadtrundfahrt erhielten
wir einen ersten Eindruck von der Stadt. Ein Spaziergang über
den Ozean Drive und durch das Art Deco Viertel durfte natürlich
nicht fehlen. Zum Abschluß lud uns unsere Stadtführerin
in Little Havanna zu einem echten kubanischen Kaffee ein. Heiß,
süß und stark.
Ganztages-Ausflug nach Fort Lauderdale, dem "Venedig Amerikas"
stand am nächsten Tag auf dem Programm. Die Fahrt mit dem Raddampfer
"Jungle Queen" entlang der palmenbewachsenen Gärten
und prächtigen Villen mit Bootsanlegestegen bildet einen weiteren
Höhepunkt.
Heute ist ein freier Tag. Zeit zum Ausspannen und erholen auf
der Liege am Pool oder im Sand am Strand. Es ist heiß
und der Sprung ins kühle Nass bringt Abkühlung.
Jetzt heiß es wieder Koffer packen.
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Unser Ziel heute heißt Key West.
Doch zunächst geht unsere Fahrt in die Everglades. Die
Fahrt mit dem Airboat ist natürlich ein Muss. Wir waren
vorgewarnt: Es gibt jede Menge Mücken. Also haben wir uns
trotz der Wärme entsprechend angezogen - lange Ärmel,
lange Hosen und haben uns mit Mückenspray "parfümiert".
So vorbereitet stiegen wir in das bereitliegende Propellerboot.
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Im Wasser schwamm ein kleiner Alligator, Mücken waren nicht
in Sicht. "Laßt die Hände im Boot und sitzt still",
so die Sicherheitshinweise des Bootsführers. Auf unsere fragenden
Blick hin kam die Antwort: Nicht nur wegen der Tiere sondern hauptsächlich
wegen des bis zu 3 m hohen Riedgrases, das wegen seiner gezackten
Ränder auch Sägegras genannt wird.
Jeder erhielt jetzt Watte als Ohrstöpsel. Dann startetete der
Ranger das von den einem großen Propeller angetriebene Luftkissenboot.
Ohrenbetäubendes Getöse war die Begleitmusik der knapp
einstündigen Tour. Trotz des Lärms konnten wir vom Boot
aus Wasserschildkröten und ein paar Alligatoren sehen.
Und auch das haben wir erfahren: Die Everglades sind kein stehendes
Gewässer , kein Sumpf oder See, sondern eigentlich ein bis
zu 80 km breiter Wasserlauf , der je nach Jahreszeit 10-50 cm tief
ist. Aus der zum Horizont reichenden, mit Riedgras bedeckten Ebene,
ragen kleine grüne Inseln. Auf einer dieser Erhebungen wuchsen
Palmen. Der Ranger erklärte uns, diese kleine Insel sei vor
vielen Jahren Drehort eines Filmes gewesen. Die Palmen wurden extra
dafür angepflanzt.
Nach dieser ohrenbetäubenden Erfahrung setzten wir die Fahrt
Richtung Key West fort.
Schon die Fahrt über die Inselkette der Florida Keys nach
Key West war ein Erlebnis. 42 bis zu 11 km langen Brücken verbinden
die Inseln. Wasser soweit das Auge reicht. Rechts und links neben
der Strecke sind bisweilen Reste der ehemaligen Eisenbahnlinie zu
sehen, die Anfang des 20. Jhdts. die erste landverbundenen Verbindung
nach Key West ermöglichte. Ein Hurrikan im Jahr 1935 zerstörte
zahlreiche Brücken und Gleise. Die Eisenbahnlinie diente in
den folgenden Jahren als Grundlage für den Bau einer Straße
die 1938 fertiggestellt wurde.
Gegen Abend erreichten wir Key West. Ein tropischer Regenschauer
hatte den Parkplatz vor dem Hotel in einen See verwandelt. Die Zeit
reichte gerade noch um die Koffer auf die Zimmer zu bringen, und
weiter ging es in die Altstadt, um hier die abendliche "Celebration"
des Sonnenuntergangs auf dem Mallory-Pier zu erleben.
Gaukler und Kleinkünstler unterhielten das Publikum. Mit einem
Drink in der Hand genossen wir den Sonnenuntergang. Danach ging
alles ganz schnell, die Sonne verschwand im Meer, die Menge applaudierte.
Es wurde dunkel und der Platz leerte sich im Handumdrehen. Eine
Zermonie, die sich hier Abend für Abend wiederholt. Die gemütliche
Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten Häusern lud jetzt
zum Bummeln ein. Ein Besuch bei Slopy Joe, dem Stammlokal Hemmingways,
durfte natürlich nicht fehlen.
Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Die Fahrt
ging zurück über die Keys und über den Tamiamitrail
durch die Everglades nach Ft. Myers .
Die
25 km lange Hauptstraße von Fort Myers ist von über
2.000 imposanten Königspalmen gesäumt. Nicht zuletzt
wegen dieser Attraktionen trägt der Ort den Beinamen "City
of Palms". Die Allee wurde von dem Erfinder Thomas Alva
Edison angelegt, der Fort Myers in den 20er Jahren zu seinem
Winterquartier machte. Sein ehemaliges Winterhaus und das des
Automobilherstellers Henry Ford liegen an dieser Straße
und sind heute eine Attraktion und Museum. Hier erwartete uns
eine geführte Tour durch die weitläufige Parkanlage
und wir erfuhren wieder einmal viel wissenswertes über
die genialen Erfinder. Am Abend erreichen wir Sarasota, am Golf
von Mexiko. Hier endete die Rundreise. |
Unser
Hotel auf dem Lido Key, einer vielen dem Festland vorgelagerten
Inseln, lag direkt am weissen feinsandigen Strand. Temperaturen
um 30 Grad und das türkisfarbenen warme Wasser luden zum
Baden ein. Ein herrlicher Sonnenuntergang beendete den Tag.
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Shoppen und Bummeln auf dem Circle sowie ein Besuch des Ringling
Museums, ein Zirkus- und Kunstmuseum, durften natürlich
nicht fehlen.
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Shoppen und Bummeln auf dem Circle sowie ein Besuch des Ringling
Museums, ein Zirkus- und Kunstmuseum, durften natürlich nicht
fehlen.
Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Nach einem ruhigen Flug von
Tampa über Washington DC und Frankfurt kam die Gruppe wohlbehalten
in Hannover an.
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