Schaumburger Deutsch-Amerikanische Gesellschaft e.V.
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   Wir bauen Brücken von Kontinent zu Kontinent, von Mensch zu Mensch
 

 

"Brücken bauen zwischen Menschen"
Tausend hiesige Schaumburger waren schon drüben in Illinois
LANDKREIS (wm). Für alle, die zur Enthüllung des Freundschaftssteins eingeladen waren, gab die Stadt Schaumburg-Illinois hinterher einen Cocktail-Empfang. Das Besondere daran: Auf einem großen Bildschirm an der Stirnwand des eleganten Saals erschienen die Fotos von der Verabschiedung des Geschenks aus Deutschland, die Bildreportage einer Tageszeitung über die Ereignisse an der "Süßen Mutter". Die Idee fand freudige Zustimmung.
Anschließend lud der Bürgermeister den inneren Kreis aus Stadtverordneten, Komiteemitgliedern und Gästen aus Deutschland - insgesamt dreißig Personen - zu einem festlichen Abendessen ein. Viele kannten sich von gegenseitigen Besuchen, tauschten Erinnerungen aus und plauderten über neue Reisen. Man vertiefte die Gedanken über Partnerschaftsvorhaben. Nun war auch die Gelegenheit für launige Worte gekommen.
Dr. Stephan Walter bedankte sich herzlich für die Gastfreundschaft und das eindrucksvolle Kennenlernen des mächtigen Kongress-/Hotelkomplexes. Darin sah er tausend Jahre nach dem Bau unserer Schaumburg so etwas wie den Bau "Ihrer Schaumburg". Passenderweise überreichte er dem Bürgermeister Al Larson dazu ein Bild der alten Schaumburg. Ebenso passend war der Bezug zum Hotelnamen "Renaissance": ein Bild des Stadthäger Rathauses, gebaut in der Renaissance-Zeit. Beides Aquarelle von Gundula Soergel. Und dann durften die amerikanischen Freunde sogar noch den Geschmack des Schaumburger Landes kennenlernen: den Grünen! Ein wenig scharf schien der Landwein denn doch. "Diesen Trunk werde ich nicht vergessen," rief der Bürgermeister.
Bei gegenseitigen Geschenken, kleinen Auszeichnungen und guten Sprüchen ging die Zeit schnell hin. Der herzliche Abschied galt nur beschränkt: Manche Teilnehmer sahen sich schon am nächsten Morgen wieder, denn die Besprechungen über neue Taten, besonders das kommende Austauschprogramm, liefen weiter.
Interessierte Blicke verfolgen die Bilder von der "Süßen Mutter". Aquarell, Abbildung unserer Schaumburg, für den Bürgermeister.
Auch hier gilt: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

Wochenblatt vom 13.09.06 / Foto+Text: wm

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